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16 | 12 | 2018

Termine

Fachschule Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik

Vollzeitform

Staatlich anerkannte/Staatlich anerkannter Erzieher/in mit oder ohne Fachhochschulreife

Erzieherinnen und Erzieher sind staatlich anerkannte sozialpädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe. Sie arbeiten in Tageseinrichtungen für Kinder, in der Schulkindbetreuung, der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, in Diensten und Einrichtungen der ambulanten und stationären erzieherischen Jugendhilfe, in Feldern der Jugendsozialarbeit, in der Jugendkulturarbeit sowie in Feldern der Freizeitpädagogik für Kinder und Jugendliche. In diesen Arbeitsfeldern übernehmen sie Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben.

"Ziel der Ausbildung ist die Befähigung, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben zu übernehmen und in allen sozialpädagogischen Bereichen als Erzieherin und Erzieher selbstständig und eigenverantwortlich tätig zu sein" (Rahmenvereinbarung über Fachschulen, Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.11.2002). 

Dabei kommt der Persönlichkeit der Erzieherinnen und Erzieher eine Schlüsselrolle zu. Offenheit, Achtung, Empathie, Toleranz, Multiperspektivität und Integrität müssen als Grundhaltungen der Arbeit entwickelt und praktiziert werden. 
 Erziehende müssen ihre Kommunikations-, Beziehungs- und Konfliktfähigkeit weiter entwickeln und zu kritischer Reflexion ihrer Person, ihres Menschenbildes sowie zur Selbsterziehung fähig sein. 
Diesem Kompetenzprofil auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes weiß sich unsere Ausbildung verpflichtet.

 

Abschluss

Staatlich anerkannte/r Erzieher/in, ggf. mit Fachhochschulreife (Fach-Abi)

 

Aufnahmevoraussetzungen

eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer (z.B. Kinderpfleger/in; Sozialhelfer/in; Heilerziehungshelfer/in) und die erfolgreich abgelegte Fachoberschulreife (FOR, Mittlerer Schulabschluss)

 

oder

Abschluss der Berufsfachschule oder Fachoberschule im Berufsfeld Sozial- und Gesundheitswesen und die erfolgreich ablegte Fachoberschulreife (FOR, Mittlerer Schulabschluss)

 

oder

eine nicht einschlägige Berufsausbildung in Verbindung mit einer einjährigen einschlägigen beruflichen Tätigkeit mit mindestens 20 Wochenstunden (z.B. Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Soziales Jahr, Weltwärts, Praktikum) und die erfolgreich abgelegte Fachoberschulreife (FOR, Mittlerer Schulabschluss)

 

oder

Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) oder Fachhochschulreife und eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mind. 900 Stunden in einer für den Bildungsgang geeigneten Einrichtung.

 

Dauer

Zweijährige vollzeitschulische Ausbildung mit Blockpraktika und einjährige fachpraktische Ausbildung in Form eines Berufspraktikums.

 

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

Deutsch/Kommunikation, Fremdsprache, Politik/Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften

 

Fachrichtungsberufsbezogener Lernbereich:

  • Lernfeld 1: Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiter entwickeln
  • Lernfeld 2: Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lernfeld 3: Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Lernfeld 4: Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Lernfeld 5: Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten
  • Lernfeld 6: Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
  • Katholische Religionslehre / Religionspädagogik
  • Projektarbeit

Wahlfach1:

Vertiefung in einem Bildungsbereich

 

Wahlfach 2:

Vertiefung eines Arbeitsfeldes/einer Zielgruppe

Differenzierungsbereich Mathematik für Studierende, die die Fachhochschulreife erlangen wollen

 

Differenzierungsbereich

Mathematik für Studierende, die die Fachhochschulreife erlangen wollen

 

Schulinterne Angebote:

  • Musik-AG
  • Improvisationstheater
  • ...

Praktika

Im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung sind Praktika von insgesamt 16 Wochen in sozialpädagogischen Einrichtungen (Kindertagesstätten, Offenen Ganztagsschule, Stationäre Kinder- und Jugendhilfe) abzuleisten, die im Rahmen von Blockpraktika durchgeführt werden.

 

Dabei gelten folgende Schwerpunkte:

  • in der Unterstufe: Kinder der Altersgruppe 0-6 Jahre (Gruppenform T1, T2, T3)
  • in der Oberstufe: Schulkinder (Offenen Ganztagsschule, Stationäre Kinder- und Jugendhilfe)

Über die drei in Düsseldorf vorhandenen Gruppenformen der Kindertagesstätten können Sie sich hier informieren: http://www.duesseldorf.de/jugendamt/ipunkt/kitas/info/gruppenformen.shtml

 

Abschlussprüfungen

Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet das Fachschulexamen statt.

Es besteht aus drei schriftlichen Arbeiten (bzw. vier Arbeiten bei Erwerb der Fachhochschulreife) und ggf. mündlichen Prüfungen.
Am Ende des Berufspraktikums (3. Ausbildungsjahr) findet die fachpraktische Prüfung in Form eines Kolloquiums statt. Die Fachhochschulreife wird nach erfolgreichem Abschluss des Berufspraktikums ausgesprochen.


 

Erweitertes Bildungsangebot am St.-Ursula-Berufskolleg: Der ausbildungsintegrierende Studiengang Kindheitspädagogik B. A.

Ab dem Schuljahr 2018/19 wurde das St.-Ursula-Berufskolleg um ein weiteres Bildungsangebot durch einen dual konzipierten Studiengang in Kooperation mit der Katholischen Hochschule erweitert. Der ausbildungsintegrierende Bachelorstudiengang „Kindheitspädagogik“ der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Köln, verbindet die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieher*in mit dem Studium der Kindheitspädagogik an der Hochschule vom ersten Ausbildungsjahr an. Die Absolvent*innen erwerben in nur vier Jahren einen Berufs- und einen Studienabschluss: die staatliche Anerkennung zum/zur Erzieher*in und den Bachelorabschluss „staatlich anerkannte/r Kindheitspädagog*in“. Formale Zulassungsvoraussetzungen zum ausbildungsintegrierenden Studiengang Kindheitspädagogik B.A. sind die erfolgreich erworbene Allgemeine Hochschul- oder Fachhochschulreife sowie der

Nachweis eines Schulvertrags an einer kooperierenden Fachschule für Sozialpädagogik.

 

Ansprechpartnerin für Fragen zum Studiengang ist:

Frau Graf (Koordinatorin des Berufspraktikums und KatHO-Ansprechpartnerin)

Kontakt: magdalene.graf@st-ursula-berufskolleg.de

 

Homepage der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen; Standort Köln – Studiengang „Kindheitspädagogik B.A.“ (https://www.katho-nrw.de/koeln/studium-lehre/fachbereich-sozialwesen/kindheitspaedagogik-ba/)

 

Möglichkeit eines Praktikums im Ausland (Erasmus+)

Interessierte Studierende sind eingeladen, an unserem Projekt „Soziales Engagement und Lernen“ teilzunehmen und sich somit für ein zu 100 % über Erasmus+ finanziertes Praktikum im Ausland zu qualifizieren.

Zurzeit bestehen in Tschechien (Pilsen und Prag), Großbritannien (Belfast) Polen (Krakau und Warschau) sowie Wien Praxispartnerschaften, erste Kontakte wurden weiterhin zu Einrichtungen in den Niederlanden, Belgien und Kroatien geknüpft.

Das Ziel „Integration von sozialem Engagement in die Erzieherausbildung“ wird bereits in Düsseldorf mit mehreren Projekten verfolgt und soll im Ausland vorgestellt werden.

 

Zusatzqualifikationen

Es besteht die Möglichkeit zu weiteren Zusatzqualifikationen:

  • Übungsleiterschein C-Lizenz

Anschlussmöglichkeiten

  • Dreijährige Heilpädagogikausbildung am St. Ursula-Berufskolleg

Kosten der Ausbildung

Es wird kein Schulgeld erhoben.

Bitte besonders beachten: Neben den Kosten für Lernmittel, Sachkosten, Tage religiöser Orientierung und Gesundheitsbelehrung können im Rahmen von Praktika Kosten für Impfungen und ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigungen entstehen.

 

Ausbildungsförderung

Auskunft über BAföG beim Amt für Ausbildungsförderung, 
Willi-Becker-Allee 7, 40227 Düsseldorf, Tel. 0211 899-1
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Anmeldung

Die Anmeldung ist möglich vom 1. September bis 28. Februar eines jeden Schuljahres. Eine frühzeitige Bewerbung ist zu empfehlen. Ihre Bewerbung richten Sie bitte an die Schulleitung.

In der Regel findet ein Bewerbungsgespräch statt.
Bitte legen Sie folgende Unterlagen vor:

  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Abschlusszeugnis der allgemeinbildenden Schule (beglaubigt)
  • Ggf. Abschlusszeugnis der Erstausbildung
  • Geburtsurkunde
  • Taufnachweis
  • zwei Lichtbilder (Rückseite mit Vor- und Nachnamen versehen)
  • Nachweis der Aufnahmevoraussetzungen (s.o.)

Schulleitung


St.-Ursula-Berufskolleg des Erzbistums Köln


Eiskellerstr. 11


40213 Düsseldorf



 

Bildungsgangleitung: Herr Freund


Sekretariat:
Telefon 0211 322394


Bürozeiten: montags-freitags 8:30 bis 12:30 Uhr



Außerhalb der Bürozeiten können Sie Ihr Anliegen auf Band sprechen.

Wir rufen Sie baldmöglichst zurück.

 

Beratung zum Anmeldeverfahren: Frau Wienholt, mittwochs 14:00 bis 16:30 Uhr