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15 | 10 | 2018

Termine

Praxisinitegrierte Ausbildungsform (PIA)

Fachschule Sozialpädagogik PIA

Lernen - arbeiten - verdienen: Ausbildungsform mit integriertem Berufspraktikum

Die Praxisintegrierte Ausbildungsform der Erzieherausbildung (PIA) richtet sich in besonderem Maße an Interessierte, die über Berufserfahrung verfügen und einen Wechsel in den Bereich Sozialwesen anstreben. Dabei ist das Berufspraktikum in die Ausbildung integriert: Man lernt bereits frühzeitig die Einrichtung kennen, in der man auch später arbeiten möchte.

 

Mit PIA werden dieselben vollwertigen Ausbildungsstandards erreicht, wie mit der üblichen Erzieherausbildung. Zusätzlich erhält der/die Studierende eine monatliche Ausbildungsvergütung. Auch die Zugangsvoraussetzungen sind dieselben. Das St.-Ursula-Berufskolleg wird, ebenso wie andere Fachschulen des Sozialwesens mit Schwerpunkt Sozialpädagogik, auch die Vollzeitform der Ausbildung weiterhin anbieten.

 

Struktur der Ausbildung

Die Ausbildung gliedert sich in drei Jahre, in denen die Studierenden an zwei Tagen und an einem Abend Unterricht in der Schule erhalten. Die übrige Zeit verbringen sie in einer sozialpädagogischen Einrichtung ihrer Wahl (Kindertagesstätten, Offene Ganztagsschulen, Stationäre Jugendhilfe, Jugendfreizeiteinrichtung) die dann ihre Ausbildungsstätte darstellt. Zum Ende des zweiten Jahres absolvieren die PIA-Studierenden ein sechs- bis achtwöchiges Vollzeit-Blockpraktikum in einer Einrichtung eines anderen Arbeitsfeldes als derjenigen, in der sie ihre Ausbildung durchführen. In dieser Zeit stehen sie der Ausbildungseinrichtung nicht zur Verfügung.

 

Abschluss

Staatlich anerkannte/r Erzieher/in, ggf. mit Fachhochschulreife (FHR)

 

Aufnahmevoraussetzungen

Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) und

abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer (z.B. Kinderpfleger/in; Sozialhelfer/in; Heilerziehungshelfer/in)

 

oder

Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) und Abschluss der Berufsfachschule oder Fachoberschule im Berufsfeld Sozial- und Gesundheitswesen

 

oder

Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) und eine nicht einschlägige Berufsausbildung in Verbindung mit einer einjährigen einschlägigen beruflichen Tätigkeit mit mindestens 20 Wochenstunden (z.B. Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Soziales Jahr, Weltwärts, Praktikum)

 

oder

Hochschulzugangsberechtigung (Allgemeine Hochschulreife) oder Fachhochschulreife und eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mind. 900 Stunden in einer für den Bildungsgang geeigneten Einrichtung.

 

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich:

Deutsch/Kommunikation, Fremdsprache, Politik/Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften

 

Fachrichtungsbezogener Lernbereich:

Berufsbezogener Lernbereich:

  • Lernfeld 1: Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiter entwickeln
  • Lernfeld 2: Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lernfeld 3: Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Lernfeld 4: Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Lernfeld 5: Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten
  • Lernfeld 6: Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
  • Katholische Religionslehre / Religionspädagogik
  • Projektarbeit

Wahlfach1:

Vertiefung in einem Bildungsbereich

 

Wahlfach 2:

Vertiefung eines Arbeitsfeldes/einer Zielgruppe

 

Differenzierungsbereich

Mathematik für Studierende, die die Fachhochschulreife erlangen wollen

 

Schulinterne Angebote:

  • Musik-AG
  • Improvisationstheater
  • ...

Abschlussprüfungen

Am Ende des dritten Ausbildungsjahres findet das Fachschulexamen statt.

Es besteht aus drei schriftlichen Arbeiten (bzw. vier Arbeiten bei Erwerb der Fachhochschulreife) und ggf. mündlichen Prüfungen. 
Am Ende des dritten Ausbildungsjahres findet das Fachschulexamen statt. Zusätzlich findet am Ende des dritten Ausbildungsjahres (das gleichzeitig als Berufspraktikum gilt) der zweite Teil der fachpraktischen Prüfung in Form eines Kolloquiums statt. Der erste Teil erfolgt in Form der Praxisbesuche. Die Fachhochschulreife wird nach erfolgreichem Abschluss des Berufspraktikums ausgesprochen.


 

Anschlussmöglichkeiten

  • Dreijährige Heilpädagogikausbildung am St. Ursula-Berufskolleg

Zusatzqualifikationen

Es besteht die Möglichkeit zu weiteren Zusatzqualifikationen:

  • Übungsleiterschein C-Lizenz

Möglichkeit eines Praktikums im Ausland (Erasmus+)

Interessierte Studierende sind eingeladen, an unserem Projekt „Soziales Engagement und Lernen“ teilzunehmen und sich somit für ein zu 100 % über Erasmus+ finanziertes Praktikum im Ausland zu qualifizieren.

Zurzeit bestehen in Tschechien (Pilsen und Prag), Großbritannien (Belfast) Polen (Krakau und Warschau) sowie Wien Praxispartnerschaften, erste Kontakte wurden weiterhin zu Einrichtungen in den Niederlanden, Belgien und Kroatien geknüpft.

Das Ziel „Integration von sozialem Engagement in die Erzieherausbildung“ wird bereits in Düsseldorf mit mehreren Projekten verfolgt und soll im Ausland vorgestellt werden.

 

Kosten der Ausbildung

Es wird kein Schulgeld erhoben.

Bitte besonders beachten: Neben den Kosten für Lernmittel, Sachkosten, Tage religiöser Orientierung und Gesundheitsbelehrung können im Rahmen von Praktika Kosten für Impfungen und ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigungen auftreten.

 

Anmeldung

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte an die Schulleitung.

 In der Regel findet ein Bewerbungsgespräch statt. 
Bitte legen Sie folgende Unterlagen vor:

  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Abschlusszeugnis der allgemeinbildenden Schule (beglaubigte Kopie)
  • Ggf. Abschlusszeugnis Berufsausbildung
  • Geburtsurkunde
  • Taufnachweis
  • zwei Lichtbilder (Rückseite mit Vor- und Nachnamen versehen)
  • Nachweis der Aufnahmevoraussetzungen (s.o.)
  • Nachweis/Kontaktdaten der Praxisstelle, bei der der praktische Teil der 3-jährigen Ausbildung absolviert werden soll

Schulleitung


St.-Ursula-Berufskolleg des Erzbistums Köln


Eiskellerstr. 11


40213 Düsseldorf



 

Bildungsgangleitung: Herr Freund


Sekretariat:
 Telefon 0211 322394


Bürozeiten: montags-freitags 8:30 bis 12:30 Uhr



Außerhalb der Bürozeiten können Sie Ihr Anliegen auf Band sprechen.

Wir rufen Sie baldmöglichst zurück.

 

Beratung zum Anmeldeverfahren: Frau Wienholt, mittwochs 14:00 bis 16:30 Uhr