25 | 06 | 2019

Termine

FEIERN MIT EUROPÄISCHEN FREUNDEN

Ein Bericht zum 1. Internationalen Europasymposium am Berufskolleg

In der dritten Strophe unser inoffiziellen Schulliedes heißt es: "Dass aus Fremden Nachbarn werden, das geschieht nicht von allein; dass aus Nachbarn Freunde werden, dafür setzen wir uns ein."

Dieses Zitat kann als Leitmotiv für unser erstes Europasymposium stehen, das wir am vergangenen Freitag (24.05.2019) mit Freunden aus Nordirland und Polen zum Thema "Lernen durch Improvisation" begingen.


Unserer Einladung zum Symposium folgten Karen Davidson und Stuart Dickinson von der Belfast Met, Malgorzata Alberska vom Akademia Ignatianum w Krakowie - und viele weitere aus Düsseldorf und dem Umfeld.


Am Vormittag wurde in Kurzvorträgen aus unterschiedlichen Blickwinkeln das Themengebiet Improvisation im Lernprozess theoretisch und mit Bezug auf schulische Projekte beleuchtet - mit dem Gemeinschaftsgedanken, der Kooperation, all der Inspiration und auch den technischen Möglichkeiten, Studierende in ein ganzheitliches, prozessorientiertes und vorurteilsfreies (open-minded) Lernen zu bringen; mit Chancen, Risiken und Grenzen von Improvisation und von Improvisation im musisch-ästhetischen Bildungsbereich und bei der Projektarbeit.


Im Rahmen des Vortrags von Herrn Dr. Prokopf wurde die

Ausstellung "Moderne Gottesbilder" eröffnet, mit Bildern, die im Februar von der Klasse FS18-U erstellt wurden.


Nachmittags wurden die theoretischen Elemente der Improvisation praktisch und konkret im Jugendkulturcafé Franzmann umgesetzt: kooperativ wurden in einem Kreis-Gang verschiedene GRAFFITI-BILDER gestaltet und zwar gemeinschaftlich, nicht nur von einem, sondern von jedem einzelnen an jedem Bild.

Das IMPROVISATIONSTHEATER erbrachte zwei Spielszenen, in denen Studierende und Lehrer gemeinsam in gemischten Gruppen ein überraschendes Ende für eine Alltagssituation entwickelten und vorführten. Auch die POETRY-SLAMMER teilten mit allen Freunden der europäischen Begegnung am Nachmittag ihre Spaßgeschichten; jeweils aus einem Hut wurden ein Name, eine Ausganssituation und zwei "unpassende" Gegenstände blind gezogen - und los ging die Phantasie.


Offenheit, Weltgewandtheit, Spaß, Kooperation, Lernen, Kommunikation, Austausch und das große Together standen beim Begegnungsfest am Abend mit Grillgut und Salatbuffet im Mittelpunkt bis in den späten Abend hinein.


In den vergangenen Jahren schickten wir immer wieder für Auslandspraktika Studierende und Schülerinnen und Schüler ins Ausland. Und auch für die nächsten Wochen und das kommende Jahr gibt es schon interessierte Schüler. Dass aber zu einem Symposium Referenten verschiedener Länder in unser Berufskolleg kommen, das war für uns etwas ganz neues. - Aber es hat Spaß gemacht und war sicherlich nicht das letzte Mal. Aus unseren Nachbarn sind wirkliche Freunde geworden und wir freuen uns schon auf ein nächstes Wiedersehen. (MT/MN)

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